Die Unaussprechlichen ...

Notiert von Hans-Georg am 31. August 2009

…, so wurden vor langer langer Zeit die Unterhosen genannt. Nun ja, das lag vielleicht daran, dass man wirklich nicht wusste, wie man die Liebestöter bezeichnen sollte. Sie dienten wohl nur dem einen Zweck, nämlich dem Schutz vor Kälte und um die darübergetragene Kleidung vor Resten von Körperausscheidungen und Schweiss zu schützen. Darüber zu sprechen – das war wohl ein Unding. Man schämte sich wohl seiner Schinkenbeutel.

Für Damenunterwäsche interessiere mich eher weniger, also eher gesagt: absolut gar nicht. Herrenunterwäsche, ja, da schlägt mein Herz dann doch schon höher. Hübsche Männer in sexy Herrenunterwäsche mag ich immer gern anschauen.


Unterwäsche, in meinem Fall also Herrenunterwäsche, hat wohl einen grossen Markt. Die ganz grossen Modemarken bringen sogar zweimal jährlich neue Kollektionen heraus: Frühling/Sommer sowie Herbst/Winter. Nun könnte man denken, die Herbst-/Winterkollektion wäre vielleicht aus besonders dickem Material, oder länger. Nein, das ist nicht der Fall. Es handelt sich einzig und allein um neue Modelle, Farben und Muster, vielleicht ein neuer Schnitt. Eingriff ist übrigens zurzeit wieder in – oder schon wieder out?

Aber warum gibt es extra Kampagnen für Herrenslips? Welcher Kerl läuft denn in seiner Unterwäsche herum, es sei denn beruflich – oder nebenberuflich? Ist natürlich peinlich wenn um ihn herum geflüstert wird: Der trägt ja den gleichen Slip wie beim letzten Mal.

Also ich trage meine Schlübber so lange, bis sie ausgeleiert oder kaputt sind. Ich brauche nicht alle 6 Monate die neuesten Modelle. Ich trage darüber noch eine Hose. Wenn wir schlafen gehen, ziehen wir uns aus, alles. Beim Sex stören die Dinger eh nur und würden nach kurzer Zeit vom Körper gezerrt, was zu bizarren Körperverrenkungen führen kann. Natürlich trage ich untenrum keine Unaussprechlichen, meine Schlübber sind schon sexy. Mann will sich ja wohlfühlen. Aber ich muss mich untenrum unterwärts nicht halbjährlich in den neuesten Trend stecken – tu ich obenrum auch nicht.

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Kommentare:

  1. Frau Momo meint:

    Ich bin in diesen Dingen auch nicht gerade Trendsetter :) Allerdings sortiere ich doch ab und an mal ein allzu unansehnlich gewordenes Teil meines Gatten aus :) Der trägt die auch weiter, wenn sie schon leiern. Typisch hetero vermutlich…..

    31. August 2009 Uhr | Link




  2. Hans-Georg meint:

    lach – mein Vater trug auch immer so weite Dinger, mindestestens 2 Nummern zu gross. Ist ja fürchterlich.

    31. August 2009 Uhr | Link




  3. barbara meint:

    die haben ausgestopft oder? ;-)

    4. September 2009 Uhr | Link




  4. Hans-Georg meint:

    @barbara:
    Es wird erzählt, dass sich Balletttänzer früher Hasenpfoten in die Hose steckten.

    6. September 2009 Uhr | Link




  5. barbara meint:

    Rex Gildo soll es ja auch getan haben;-)
    Aber vielleicht tanzen die da oben ja auch Ballett? ;-)

    6. September 2009 Uhr | Link




  6. Hans-Georg meint:

    @barbara:
    Ich kann mir vorstellen, dass es genügend Männer gibt, die durch Vortäuschung falscher Tatsachen auf sich aufmerksam machen – durch welche Hilfsmittel auch immer. Nur ist dann die Enttäuschung bei denen, die sich angesprochen fühlten, wohl ziemlich gross wenn sie dahinterkommen, dass da weniger ist als angenommen.

    6. September 2009 Uhr | Link




  7. barbara meint:

    bei Frauen ist das auch nicht anders. Leider!

    6. September 2009 Uhr | Link




  8. Hans-Georg meint:

    @barbara:
    Die stopfen aber wohl an anderen Stellen – oder?

    7. September 2009 Uhr | Link




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