Sunset

Notiert von Hans-Georg am 9. März 2010


Auf meinem Heimweg heute Abend hatte ich die Gelegenheit, dieses Foto zu schiessen. Ein kleiner Halteplatz an der B404 erlaubte es, kurz anzuhalten, auszusteigen und die Aufnahme zu machen. Wie so oft ist reine Glücksache, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und dann auch noch die Möglichkeit zu haben, zu fotografieren.

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MSC Magnifica

Notiert von Hans-Georg am 7. März 2010


Seit dem ersten Anlauf der Queen Mary 2 in Hamburg, der zigtausend Sehleute an die Elbe strömen liess, erlebt der Hafen einen ungeahnten Kreuzfahrtboom. Die Begeisterung der Menschen hat inzwischen mehrere Reedereien veranlasst, Hamburg verstärtkt in ihre Kreuzfahrtfahrpläne aufzunehmen und den Hafen als Kulisse für Schiffstaufen neuer Kreuzfahrtschiffe zu benutzen. Im April 2007 wurde in Hamburg die AIDAdiva getauft und erst vor wenigen Wochen die AIDAblu.

Gestern Abend taufte die Italienische Reederei MSC ihr 11. Kreuzfahrtschiff. Es war das erste Mal, dass dies in Hamburg geschah. Taufpatin war die Diva Sophia Loren, eine Frau mit immer noch grosser Ausstrahlung.

Schiffstaufen und Feuerwerk ziehen mich magisch an. Und kurzzeitig hatte ich überlegt, zum Hafen zu fahren um dem Spektakel beizuwohnen. Aufgrund des winterlichen Wetters sahen wir dann doch lieber davon ab, was sich nachträglich als richtig erwies.

Trotzdem wollte ich versuchen, auf irgendeine Art und Weise dabei sein zu können. Das Fernsehprogramm des Hamburger Lokalsenders gab nichts her. Aber ich wurde im Internet fündig. Die Reederei wollte einen Livestream senden. Das klappte auch ganz gut. Nur war es grösstenteils recht langweilig. Wenn das, was im Internet zu sehen war, auch auf die beiden in der Elbe schwimmenden Grossbildschirme übertragen wurde, sind die armen Menschen, die sich die Taufe vor Ort ansehen wollten, sehr zu bedauern. Die Show von Eros Ramazotti, der im bordeigenen 1.200 Plätze grossen Theater auftrat, wurde nur in Fragmenten gezeigt. Meistenteils unterhielten sich die beiden Moderatoren über die Reederei, ihre Inhaber und ihr Schiff, was durchaus nicht uninteressant war. Aber das ist sicher nicht das, was die Menschen vor Ort interessierte.



Endlich war es soweit und Sophia Loren schritt an Bord des Schiffes zur Tat. Unspektakulär durchschnitt sie ein Band in den Italienischen Landesfarben und aussen zerschellte die Champagnerflasche am Schriftzug “MSC Magnifica”. Ein kurzes aber grandioses Feuerwerk, synchron zu den Klängen der Ouvertüre “Die diebische Elster” von Gioacchino Rossini, beendete die Taufzeremonie.


Ich war froh, dass wir nicht zum Hafen gefahren sind. Der Aufwand, dort mehr als zwei Stunden in der Kälte zu stehen, hätte sich nicht gelohnt. So am heimischen Rechner im heimeligen Heim dabeisein zu können war auch OK für mich.

Eine Kreuzfahrt zu machen ist für Bernd und mich ein kleiner Traum. Die Reederei MSC cruises kommt sicher in die engere Wahl.

(Die obigen Bilder sind Momentaufnahmen aus dem Livestream des MSC Web TV.)

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15,6 x 11,3 cm

Notiert von Hans-Georg am 6. März 2010


Gemeint ist mit den o.g. Abmessungen kein neuer Fetisch. Oder vielleicht doch? Die Abmessungen gehören nämlich zu der kleinen schwarzen Kiste rechts im Bild. Und die könnte sich doch als Fetisch erweisen – weil es nämlich ein interessantes Spielzeug ist. Sie verbindet uns u.a. mit der grossen weiten Welt.

Die kleine Kiste nennt sich Squeezebox Receiver, die Fernbedienung links daneben heisst Squeezebox Controller. Zusammen nennt sich das dann Squeezebox Duet

Und was kann man damit machen? Musik hören, und zwar die, die auf dem eigenen Rechner gespeichert ist. Sie wird per WLAN in das Wohnzimmer übertragen und dort über die Musikanlage hörbar gemacht. Im Display des Controllers wird der Musiktitel angezeigt und der dazugehörige Cover

Aber der kleine Receiver kann noch viel mehr. Er ist nämlich auch ein Internetradio. Und damit stehen uns hunderte Radiosender auf der ganzen Welt zur Verfügung, und zwar in einer Qualität, als befände man sich direkt vor Ort, z.B. in Hongkong. Kein Rauschen und kein Piepen stört den glasklaren Empfang.

Eben, als ich ein paar Fotos machte, hatte ich einen Sender aus Japan eingestellt. Und passend zum winterlichen Wetter wurde gerade “Jingle Bells” gesendet. Ich bin sicher, dass es da noch viel zu entdecken gibt.

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Neuschnee

Notiert von Hans-Georg am 6. März 2010

Ich wollte ja keine Schneebilder mehr zeigen. Ich rede mich jetzt einfach mal so raus: Diese Fotos dienen einzig und allein der Dokumentation, dass es in der Nacht zum 6. März anno 2010 in Geesthacht ca. 30 cm Neuschnee gegeben hat. So viel Schnee auf einmal hatten wir den ganzen Winter nicht. Hier nun die Beweisfotos:






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Drahtlos

Notiert von Hans-Georg am 3. März 2010

Seit gestern kann ich, wenn ich will, drahtlos die Weiten des www durchforsten. Ein neue Technik hat bei uns Einzug gehalten. Der Sommer kann nun kommen. Dann kann ich auch auf der Terrasse sitzen und Weblogs lesen.

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Farbe

Notiert von Hans-Georg am 28. Februar 2010

Genug der grauen Jahrszeit, genug Schnee und Fotos davon. Jetzt kommt Farbe ins Spiel. Im Elbe-Penthouse gibt es die ersten Farbtupfer (siehe auch der obige Frühlingsheader).

Und auf unserer gestrigen Fahrt nach Lüneburg habe ich den ersten Storch entdeckt.

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VooDolls

Notiert von Hans-Georg am 26. Februar 2010

Vodoo – davon hat wohl jeder schon mal gehört – und sei es, dass man in einem Film damit konfrontiert wird. Mit einer Nadel wird in eine Puppe gestochen und irgendwo auf der Welt fasst sich jemand ans Herz und fällt um. Oder beginnt zu humpeln. Oder sontstwas passiert mit einer Person, der man Gutes oder Böses antun möchte. Das haben wir ja fast alle schon mal gesehen.

Jetzt gibt es VooDolls, eine Sammlung kleiner verschiedener Puppen. Jeder von ihnen wohnt eine spezielle Kraft inne. Da ist z.B. Guido Glamour. Er ist speziell für uns Schwule da. Typisch für ihn sind die blondierten Haare, in denen am Haaransatz gerade die natürliche Farbe herauswächst.
“Guido gibt Dir Mut und Kraft, einfach der zu sein, der Du bist. Er hilft Dir immer, im richtigen Glanz der schwulen Welt zu stehen – mehr Glamour und eine noch bessere Frisur sind ohne ihn schlicht und einfach unmöglich.”

Es gibt VooDolls für fast jeden Lebensbereich, sogar zum Starkoch kannst du es bringen mit Pascal le Chef:
“Pascal lässt Dich zum Starkoch mutieren – Deine Gäste werden Dich ab sofort vergöttern und Du gehst in die Annalen der Kochgeschichte ein. Mahlzeit!”

Und wenn die VooDoll ihre Kräfte mal nicht entfalten soll, wird sie einfach in den magischen Sack gesteckt. Und vielleicht hilft ja allein der Glaube an die Kraft einer VooDoll, dass man sich ein wenig besser fühlt.

Man mag dran glauben und man kann es sein lassen – ein nettes Mitbringsel sind die kleinen Dinger allemal.

Vielleicht sollte ich mir Doctor Feel Good bestellen. Ich habe gerade Schnupfen.

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Regen statt Schnee

Notiert von Hans-Georg am 26. Februar 2010

Die Wettervorhersage laut Wetteronline.de sagt für die nächste Tage Regen voraus, viel Regen. Zum Glück ist es kein Schnee. Wer hätte das gedacht, dass man sich mal freut, wenn es Regen gibt!

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Hundertwasser

Notiert von Hans-Georg am 23. Februar 2010


Stöckchen lasse ich meist links liegen und an irgendwelchen Blogaktionen habe ich ich mich auch noch nie beteiligt. Ich hatte sogar schon mal überlegt, über solche Aktionen zu schreiben, und zwar nichts sehr positives. Bisher haben mich alle Aktionen, denen ich begegnet bin, nämlich fürchterlich gelangweilt.

Bei April entdeckte ich heute allerdings etwas, das ich ziemlich interessant finde. Wahrscheinlich deshalb, weil mich die Werke dieses Künstlers Friedensreich Hundertwasser sehr faszinieren. Und so lag es denn nahe, dass wir bei unserem Musicalbesuch in Magdeburg im vorigen Jahr in der Grünen Zitadelle übernachtet haben.

Für die Aktion Hundertwasser hier ein paar Detailaufnahmen.

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Das passt

Notiert von Hans-Georg am 21. Februar 2010

Das ist ja wohl der Gipfel der Geschmacklosigkeit:
Um einer Sammelklage wegen Kindesmissbrauchs vorzubeugen, hat der Jesuitenorden in den USA Insolvenz beantragt.

So einfach ist das also: Ich hab nichts also hab ich auch keine Schuld. Diese Geschichte passt zu diesem scheinheilgen Verein. Es ist unfassbar.

Einer Partei würden die Wähler weglaufen. Vermutlich werden die Gläubigen das nicht mit Kirchenaustritten quittieren – leider.

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