Zehnjähriges
Notiert von Hans-Georg am 31. Januar 2012Blogs kommen und gehen. Meins ist immer noch da, von Anfang an, seit nunmehr 10 Jahren, heute auf den Tag genau.
Die Inspiration, selbst ein Blog zu schreiben, kam von April, von Holger und von noch ein paar anderen Bloggern. Übriggeblieben aus der Zeit sind nur noch wir 3, nämlich April, Holger und ich.
Technisch hat sich viel getan in den 10 Jahren. Mein Blog war anfangs “handgeklöppelt”. Dank Holger wurde es dann in ein Blogsystem gebracht.
Was war noch anders vor 10 Jahren? Gerade vor ein paar Tagen habe ich mich mit April per Kommentar darüber unterhalten. Damals wussten wir noch gar nicht, was Kommentare sind. Die Unterhaltung fand per Gästebuch statt. Und das Bloggen war von einer Leichtigkeit, die ich heute oft vermisse. Viele Blogger nehmen sich einach zu ernst, was auch oft die Kommentare widerspiegeln.
Trotzdem habe ich den Spass am Bloggen nicht verloren, weil ich mich vielleicht nicht so ernst nehme (aber das sollen andere beurteilen), auch wenn ich manchmal über ernste Themen schreibe.
Ob ich in 10 Jahren immer noch blogge? Keine Ahnung. Ich bin dann über 70. Wenn es mir nochmal 10 Jahre Spass macht, bin ich noch dabei. Interressant wäre es, dann zu sehen, wer von heute noch dabei ist. Also sag ich mal:
Auf die nächsten 10 Jahre!
Bitte nicht wundern
Notiert von Hans-Georg am 20. September 2011Zurzeit bin ich aufgrund meiner körperlichen Befindlichkeiten nicht so gut drauf wie ich normalerweise bin. Nach wir vor plagen mich Schmerzen und ich quäle mich – mal mehr mal weniger – über die Tage bis zum Termin bei einem anderen Arzt am Montag nächster Woche, mit der Hoffnung, dass er mir helfen wird.
Blogbeiträge schreiben – das ist ok wenn ich was habe, was ich als meine, dass es Wert ist, veröffentlicht zu werden. Kommentieren bzw auf Kommentare bei mir zu antworten, dazu fehlt mir im Moment der drive und geschieht nur, wenn ich nicht allzu viel überlegen muss, was ich da schreiben soll. Also bitte nicht böse sein – es kommen auch wieder bessere Tage.
Trennung
Notiert von Hans-Georg am 12. September 2011Unter anderem durch Holger bin ich dazu gekommen, selbst zu bloggen. Damals hiess sein Blog noch Holligay. Aus Holligay wurde northerndelight und dazu kam noch die Hasenbude. Als die Hasenbude bezogen war, wurde sie in northerndelight integriert.
Holger und sein Mann Gunnar sind sehr kreativ, haben viele Ideen und sind sehr interessiert an Technik und Livestyle. Es kam der Zeitpunkt, wo die Sparte Technik und Livestyle sich nicht mehr mit dem privaten Blog vereinbaren liessen. Und so kam es zur Trennung. northerndelight beinhaltet jetzt den Bereich Technik und Livestyle. Mit gefällt übrigens der ständig wechselende header sehr gut.
Der private Bereich von Holger und Gunnar heisst jetzt styve.de. Der Name “styve” ist eine Kreation von Gunnar. Was es bedeutet, darüber hüllen sich die Beiden noch in Schweigen.
Übrigens: Der Rezepteblock ist auch eine Erfindung von Holger. Als eine Kollegin von mir vor ein paar Wochen nach einem Rezept suchte, schlug ich vor, sie sollte doch dort mal suchen. Und hocherfreut wurde sie fündig.
Blog entdeckt
Notiert von Hans-Georg am 10. September 2011Noch fast jungfräulich ist das Blog stranger in Hamburg.
Ich zitiere aus der Inhaltsbeschreibung:
…. Doch tatsächlich hat Hamburg seine Besonderheiten und Eigenarten. Darum geht es in diesem Blog. Ein Blog über Sehnsucht nach Heimat, ein Leben in der Fremde und die Selbstüberschätzung Hamburgs.
Hier findet der interessierte Leser interessante Ansichten, die diejenigen, die schon lange in Hamburg leben, womöglich gar nicht auffallen.
Neu in der Bloggerwelt
Notiert von Hans-Georg am 2. September 2011
Kleiner Weg – so heisst ein brandneues Blog.
Natürlich steht noch nicht viel drin, es ist nämlich kaum älter als eine Woche. Doch auch die wenigen Einträge zeigen, dass es sehr vielfältig sein wird. Fussball, Rezepte, Musik – das ist doch schon mal was. Und auch der persönliche Aspekt fehlt nicht.
Arne hat sein Blog sehr minimalistisch gestaltet. Er hat sein Vorhaben aber schon über den Haufen geworfen und es doch schon mit ein paar Fotos aufgepeppt.
Ich habe schon einige Blogs kommen sehen. Und plötzlich waren sie tot, will sagen, es ging nicht mehr weiter. Sozusagen stehengeblieben am Tag X. Schade um die Gedanken, Ideen und die Arbeit, die darin steckt. Insofern hoffe ich, dass Arne am Ball bleibt und uns weiterhin mit interessanten Neuigkeiten erfreut – was mich betrifft, besonders, wenn es um das Essen geht.
Ist das so richtig?
Notiert von Hans-Georg am 25. August 2011Wer viel schreibt, dem kommen ab und zu auch mal Wörter unter, die er zwar schon mal in den Mund genommen aber noch nie zu Papier bzw. zu Blog gebracht hat. So ging es mir heute Abend als ich auf den Kommentar von Elvira antwortete.
Das Wort, um das es geht, ist “wehgetan”. Als ich das da so schwarz auf weiss gesehen habe, wurde mir klar: Das hast du noch nie geschrieben und sieht es irgendwie merkwürdig aus! Aber es muss doch richtig sein – oder?
Nun, nicht alles, was wir sagen, ist grammatikalisch korrekt – und was wir schreiben auch nicht, jedenfalls was ich schreibe nicht. Vermutlich sträuben sich in Köln manchmal die Nackenhaare. Aber sagt man nicht immer: Man soll so schreiben wie einem der Schnabel gewachsen ist?
Notverbindung
Notiert von Hans-Georg am 20. August 2011
“Please hold the line” – aber “the line” liegt auf dem Boden quer durch das Arbeitszimmer – immer noch. Denn das Notebook ist noch in Reparatur. Zum Glück habe ich ja diese Notverbindung von meinem alten Rechner, der aber keine WLAN-Einrichtung hat. Aber im Fundus findet sich immer ein Kabel, welches noch zum Einsatz kommen kann.
Auf dem Laptop sind natürlich auch Programme, die der Rechner nicht hat, z.B. Photoshop. Wenn ich das Blog also mit Bildern aufpeppe, dann sind die mit dem ganz simplen IrfanView zurechtgestutzt worden, welches ich auf dem USB-Stick habe damit ich es auch mal in der Firma einsetzen kann.
Meine beiden übriggebliebenen Chatfreunde bei ICQ kann ich zurzeit auch nicht antickern. Aber sie lesen hier mit und sind deshalb informiert, warum sie mich nicht online sehen.
Email kann ich zum Glück direkt auf den Servern einsehen. Was ich eh nicht haben will, kann ich dort gleich löschen. Alles andere bleibt drauf und wird runtergeladen, wenn das Laptop wieder einsatzbereit ist. Spätestens Dienstag werde ich wohl mal nachfragen, was denn nun damit ist.
Die Austage
Notiert von Hans-Georg am 9. August 2011Von Samstag am frühen Nachmittag bis heute früh war hier Auszeit. Ideen, was ich hätte schreiben können, hatte ich einige. Aber technisch möglich war es nicht. Und einfach aufschreiben und dann später veröffentlichen, das passte mir nicht. Im Elbe-Penthouse ging es aber weiter. Ich hatte hier ja schon eine Andeutung gemacht. Um was es da ging, ist inzwischen zu sehen.
Was sonst in den vergangenen Tagen auffiel, wurde natürlich digital festgehalten:


Wieder da
Notiert von Hans-Georg am 9. August 2011Queergedacht ist wieder online. Warum, wieso und weshalb die Seite nicht erreichbar war, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Die Hauptsache ist, dass es wieder läuft und schön, dass alles noch vorhanden ist, woran ich langsam meine Zweifel hatte.
Holger hat das irgendwie in Ordnung gebracht. Demnächst werde ich mit ihm darüber sprechen. Vielen Dank Holger!
Dampfeisbrecher Elbe
Notiert von Hans-Georg am 16. Juli 2011
Der Dampfeisbrecher “Elbe” geriet mir vor ein paar Tagen ins Visier. Dampfeisbrecher? Und das Ding fährt auch noch? Kann man da mitfahren? Ja, man kann. Und kurzzeitig überlegte ich, ob wir heute die Teilstrecke von Hamburg nach Lauenburg mitfahren sollten. Aber die Bequemlichkeit siegte. Wir hätten nämlich erst mit Bus und S-Bahn nach Hamburg fahren müssen und später dann mit dem Bus von Lauenburg nach Geesthacht. Und ausserdem (Ausrede!): Das Wetter in den vergangenen Tagen lud ja nun nicht unbedingt dazu ein, eine Schifffahrt auf der Elbe zu unternehmen.
Aber sehen wollte ich das Ding. Aber wann würde es Geesthacht passieren? Nun, anhand des Fahrplans war es nicht so schwer, den ungefähren Zeitpunkt herauszufinden. Wie gesagt, “ungefähr”. Bei der Schifffahrt gibt es nämlich keine Garantie, dass eine Fahrzeit auch eingehalten wird. Besonders auf der Elbe können die Tide (auf der Unterelbe) und die Fliessgeschwindigkeit (auf der Oberelbe) einem Schiff ganz schön zusetzen.
Ich rechnete mir aus, dass der Dampfeisbrecher gegen 15:30 Uhr (plus/minus) Geesthacht passieren müsste. Bei 15:00 Uhr rum setzten wir uns unten am Anleger auf eine Bank in der Sonne, liessen uns den warmen Südwind um die Nasen wehen und lauschten den kleinen Wellen auf dem grossen Strom.


Dann, exakt 15:25 Uhr war es, tauche der Dampfeisbrecher “Elbe” im Schleusenkanal auf um sich in den Verlauf der Elbe einzufädeln. Aus dem schlanken langen Schornstein quoll eine schwefelige Rauchwolke, der Eisbrecher zog an uns vorbei während einige Fahrgäste den am Anleger stehenden Passanten zuwinkten.

Ich machte ein paar Aufnahmen (siehe auch der neue Header) während die “Elbe” ihre Etappe nach Lauenburg – auf dem Weg von Hamburg nach Lübeck durch den Elbe-Lübeck-Kanal – fortsetzte.
