Die ReclaBox

Notiert von Hans-Georg am 16. August 2010


Grund zu Reklamationen oder Beschwerden hat wohl fast jeder von uns schon mal gehabt. Oft kommt es zu einem nicht enden wollenden Schriftverkehr mit der betreffenden Firma. In vielen Fällen reagieren Firmen auf Beschwerden überhaupt gar nicht erst. Der Gang zum Rechtsanwalt lohnt sich oft nicht, sofern man nicht eine Rechtsschutzversicherung hat. Irgendwann gibt man entnervt auf und ärgert sich und kann doch nichts machen, man kommt einfach nicht weiter.

Wenn man seine Beschwerde öffentlich macht, gibt es vielleicht eine Chance, dass die Firma, mit deren Leistung man nicht zufrieden war, einlenkt und die Sache doch noch aus der Welt schafft. Aber wo kann man öffentlich kundtun, was bei wem schiefgelaufen ist und wer nicht auf den Kunden eingeht? Dafür gibt es die ReclaBox.

Nun weiss man ja nie, ob die Firmen das lesen, was die Verbraucher erlebt haben und daraufhin dann ihrem verprellten Kunden Genugtuung zukommen lassen. Vielleicht hilft ja schon die Drohung im Schriftverkehr, den Fall in der ReclaBox öffentlich zu machen.

Gefunden habe ich die ReclaBox bei Steffen030, und ich denke, je mehr Menschen von der ReclaBox erfahren und darüber berichten, umso grösser sind die Chancen, dass Firmen positiv auf Reklamationen und Beschwerden positiv reagieren.

Man könnte die ReclaBox auch dazu benutzen, sich vor einer Bestellung zu informieren, ob die entsprechende Firma schon mal negativ aufgefallen ist.

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Das war nichts

Notiert von Hans-Georg am 15. August 2010


Brückensegler – so werden in Wassersportkreisen die Menschen genannt, die eine schicke Yacht ihr Eigen nennen und anstatt damit bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu segeln lieber festvertäut im sicheren Hafen an der Brücke die Yacht zum repräsentieren nutzen. Die Brückensegler sitzen gebräunt in stylischen Klamotten, die Sonnenbrille in die Haare geschoben (das ist ja hipp), bei hochprozentigen Getränken im Cockpit ihrer Yacht und gucken wie die Anderen gucken.

Gestern waren wir bei Freunden eingeladen zum Segeln. Aber segeln war nicht. Wir haben sozusagen brückengesegelt, im Schatten der Viermastbark Passat. Das lag aber nicht an der Unlust oder Repräsentiersucht unserer Gastgeber sondern am bescheidenen Wetter. Es hat den ganzen Tag gesaut, mal richtiger Regen, mal Niesel. Selbst die Enten am Ufer hockten zusammengekuschelt beisammen.

Trotzdem war es ein sehr gemütlicher Tag. Wir haben nette Gespräche geführt und gut zu Essen bekommen. Mehr als 10 Stunden haben wir unter Deck zusammengesessen, von ein paar Toilettengängen abgesehen. Denn im Hafen darf die bordeigene Toilette nicht benutzt werden.

Trotz des schlechten Wetters war es ein schöner Tag. Nur segeln, das war nichts.

Übrigens liebe Hamburger: Wenn ihr mal ein stolzes Segelschiff sehen wollt, dann fahrt nach Travemünde und schaut euch die “Passat” an. Dagegen ist eure “Rickmer Rickmers” ein Beiboot!

Nachtrag für alle Hamburger, die sich damit nicht abfinden können, dass die Rickmer Rickmers nur ein Beiboot ist:
Die Hansestädter an der Trave haben das, wovon die Elb-Hanseaten nur träumen können: Einen echten “Hamburger Veermaster”, die Viermastbark Passat.

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Erhört

Notiert von Hans-Georg am 11. August 2010


Mein Wunsch wurde erhört. Inzwischen scheint zwar die Sonne. Vielleicht kommt ja noch mal ein Schauer.

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Urlaubswetter

Notiert von Hans-Georg am 11. August 2010

Ich habe Urlaub. Und das Wetter? Das ist irgendwie doof. Heute jedenfalls. Es ist nicht kalt, aber auch nicht warm. Sagen wir mal so: Es ist unwarm. Der Himmel ist grau und es ist windig. Es hat irgendwann geregnet. Im Moment ist es trocken. Aber ich habe jetzt Lust auf Regen, so richtig Regen. Es kommt sehr selten vor, dass ich Lust auf Regen habe. Es könnte aber gerade jetzt gemütlich sein wenn es regnen würde. Im Wintergarten sitzen, ein wenig lesen und einen Espresso schlürfen. Gut, das ginge auch ohne Regen. Aber mit Regen wäre es anders, schöner.

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Die Geburtstagstorte

Notiert von Hans-Georg am 9. August 2010


In diesem Jahr gab es zum Geburtstag eine Torte mit Wasser und Wellen. Das Geburtstagsgeschenk verbirgt sich in dem auf der Torte schwimmenden, aus Papier gefalteten, Schiff.

Nachtrag:
Ich wollte nicht vergessen zu erwähnen, dass die Torte selbst, also ohne Beiwerk, nach meinen Wünschen vom Mutterland hergestellt wurde.

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Schön, dass es dich gibt

Notiert von Hans-Georg am 9. August 2010


Meinem lieben Schatz herzliche Glückwünsche und alles Gute zum Geburtstag!

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Sortenvielfalt

Notiert von Hans-Georg am 6. August 2010

Früher – da war die Auswahl an Joghurts recht klein. Es gab Joghurt mitohne was drin oder welchen mit Kirschen. Dann, irgendwann später, gab es auch welchen mit Zitrone bzw. schmeckte der nach Zitrone. Was wirklich drin war – keine Ahnung. Und heute? Da steht man vor dem Joghurtregal und muss erstmal schauen, was man haben möchte.

Zupfkuchenjoghurt gab es schon im vorigen Jahr. Gestern habe ich entdeckt, dass es auch Käsekuchenlimonejoghurt gibt. Hab ich eben gegessen. Da waren sogar Kuchenbröckchen drin. Jedenfalls fühlte sich das so an wie Kuchenbröckchen. Man weiss ja nie, was einem da so untergejubelt wird. Egal – es hat geschmeckt. Im Kühlschrank steht noch – neben diversen Joghurts mit verschiedenen Fruchtmischungen – ein Becher mit Käsekuchenmandarine. Irgendwie verrückt.

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Wir freuen uns

Notiert von Hans-Georg am 4. August 2010

Noch 2 Tage arbeiten, dann ist Urlaub und auf ganz lieben Besuch zum CSD.

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Noch mal raus

Notiert von Hans-Georg am 1. August 2010


Regen gab es hier heute Nachmittag. Und ein wenig Gewitter, eher umrum, nicht direkt über uns. Was wir schade finden. Wir lieben es, wenn es über uns kracht und die Blitze zucken. Es scheint, als würde die kleine Stadt an der Elbe die Wetterfront teilen. Südlich und nördlich von uns hat’s gedonnert. Nur direkt bei uns nicht.

So gegen 20.00 Uhr zog es mich noch mal raus, nach unten an die Elbe. Ist ja nicht weit, ein paar Schritte nur. Feuchtwarme Luft umhüllte uns. Und es gab mal wieder ein hübsches Abendlicht, welches sich im kleinen Hafen spiegelte.

Am Anleger beobachteten wir die Schwalben. Sie flogen knapp über dem Wasser und jagten ihrer Abendmahlzeit nach. Ich fragte mich, ob sie die Insekten sehen können oder ob sie einfach nur den Schnabel aufmachen in der Hoffnung, dass das schon noch was reinkommen wird. Nachdem ein Tankkahn uns passiert hatte, machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Ach, die Elbe ist immer wieder schön.

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Tödliche Umarmung

Notiert von Hans-Georg am 1. August 2010


Ich weiss nicht, was das für ein Insekt ist, dass oben liegt und eine Fliege umarmt und ihr vermutlich das Fliegenleben ausgesaugt hat.

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