einerseits löblich,
Notiert von Hans-Georg am 11. Januar 2012aber ein Hotel für Schwule oder Lesben halte ich nicht für sinnvoll.
1. Man könnte meinen, dass damit eine Art Ghettisierung verfolgt werden soll mit dem Hintergrund, anderen Hotelgästen Schwule und/oder Lesben nicht zumuten zu wollen.
2. Mit so einer Aktion wird wieder eine Sonderstellung von Schwulen und Lesben hervorgehoben, was einer Normalisierung unseres Lebens entgegenwirkt.
3. Vermutlich würde ich eine oder zwei Wochen zusammen mit anderen Schwulen gar nicht aushalten.
Mein Mann und ich führen ein normales Leben, wohnen in einer ganz normalen Wohnsiedlung, in der wir angesehen sind und Freunde und nette Nachbarn haben. Hotels extra für Schwule – wer dort bucht, ist doch wohl eher auf ein Abenteuer aus. Wir fühlen uns jedenfalls in unserer Normalität sehr wohl. Und Fremdpoppen haben wir nicht nötig.
Total daneben
Notiert von Hans-Georg am 9. Januar 2012Das sogenannte Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Bendikt XVI., hat sich mal wieder zur Homesexualität geäussert, und zwar dergestalt, dass die “Homo-Ehe” die Menschheit gefährde. Er scheint also der Meinung zu sein, dass sich die gesamte Erdbevölkerung über kurz oder lang in schwule und lesbische Menschen verwandeln wird.
Ich könnte jetzt ziemlich viel dazu sagen, aber ich lass lieber, das wäre nämlich nicht sehr gentlemenlike.
Nur so viel sei gesagt: Der hat sie wirklich nicht mehr alle beisammen!
Weltaidstag
Notiert von Hans-Georg am 1. Dezember 2011
Seit Jahren wird am 1. Dezember der Weltaidstag begangen. Sammlungen werden veranstaltet, Teddys verkauft (wir haben schon eine ganze Sammlung) und es wird gespendet für diverse Projekte.
Am vergangenen Samstag wurde auf 3Sat eine Aidsgala aus der Deutschen Oper Berlin übertragen. Alle Musiker, die im Orchestergragen sassen, hatten sich eine Aidsschleife angesteckt. Auch die Künstler und Künstlerinnen, die auf der Bühne standen und wunderbare Arien gesungen haben, trugen die Aidsschleife.
Nur Google ignoriert mal wieder diesen Tag. Für jeden pupsigen Künstler, den kaum einer kennt, wird das Googlelogo aufpoliert. Aber der Weltaidstag existiert für Google auch in diesem Jahr wieder nicht. Google, das ist eine Schande!
Boys
Notiert von Hans-Georg am 21. November 2011Eingeweihte wissen, dass ich nicht auf Boys stehe sondern eher auf etwas reifere Typen des männlichen Geschlechts, am besten noch mit Haaren im Gesicht. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Trotzdem möchte ich meinen Leserinnen und Lesern nicht die Boygroup A-Peace vorenthalten, eine Gruppe von 21 (!) Jungs aus Südkorea (hatte ich schon mal erwähnt, dass ich auch nicht auf Asiaten stehe?). Egal, da sind ja einige wenige nette Jungs dabei.
Ihre Choreographie ist perfekt und der Sound lässt das Tanzbein ein wenig zucken.
Ja geht das denn?
Notiert von Hans-Georg am 19. November 2011Vielleicht ja und wir drücken Michael Adam beide Daumen bzw. alle unsere vier Daumen, dass er die Wahl zum Landrat in Niederbayern gewinnt.
Was ist so ungewöhnlich an Michael Adam?:
Er ist erst 26 Jahre alt, SPD-Mitglied – und schwul! Und das in Niederbayern!
Dass es auch in Niederbayern geht und nicht nur auf Bundes- oder Landesebende, zeigt die Tatsache, dass dieser schwule junge Mann im Jahr 2008 zum Bürgemeister der Stadt Bodenmais gewählt wurde.
Na also – es geht doch! Wieder mal haben wir uns ein Stück Normalität erkämpft.
Natürlich ist die CSU nun in heller Aufregung. Wer aber weiss, wieviele versteckte Schwule von dieser konservativen Partei in Parteibuch haben?!
Männer!
Notiert von Hans-Georg am 18. November 2011Ich kann dem Typen ja nichts abgewinnen. Aber das Video find ich klasse!
Zum Kotzen
Notiert von Hans-Georg am 18. November 2011Wie kann man nur so verbort sein:
Homophobie in St. Petersburg
Gegen Homophobie
Notiert von Hans-Georg am 17. November 2011
Rechte Gesinnung und Homophobie kann man getrost in einen Topf werfen. Insofern passt die Aktion Libero zu den aktuellen Geschehnissen und zu meinem vorherigen Beitrag.
Die Aktion Libero beschäftigt sich mit Homophobie im Fußball. Ich bin zwar nicht unbedingt am Fußball interessiert. So geschieht es des öfteren, dass mein Mann sich ein Spiel im Wohnzimmer im Fernsehen anschaut während ich im Arbeitszimmer am Rechner bleibe. Trotzdem finde ich, dass diese Aktion unterstützenswert ist.
Grundsätzlich ist Homophobie in allen Bereichen abzulehnen. Zum Glück werde ich in der Firma, in der ich arbeite, damit nicht konfrontiert. Und es ist wohl auch so, dass das in vielen Firmen gar kein Thema mehr ist.
Im Bereich Fußball sieht es leider immer noch anders aus. Fußball ist ein Männersport, in welchem “harte Männer” gegeneinander um einen Ball kämpfen. Harte Männer uns Schwulsein schliessen sich aber nicht aus. Denn wer Einblick in die Schwule Szene hat, weiss, dass es dort auch recht hart zugehen kann. Schwul zu sein bedeutet nicht, das Klischee vom Weichei zu bedienen! Insofern kann auch ein schwuler Fußballer hart um den Ball kämpfen und hat sicher auch einen kräftigen Schuss.
Wonderbra für Männer
Notiert von Hans-Georg am 16. November 2011Was den Frauen recht ist, soll den Männern billig sein, nämlich ihr primäres Geschlechtsmerkmal hervorzuheben.
Bitte nicht!
Notiert von Hans-Georg am 27. August 2011
Ich hoffe, dass ich meinen Geschmack behalte und eines Tages nicht so rumlaufe wie die beiden Herren auf diesem Foto.
