Verlobungszeit
Notiert von Hans-Georg am 23. Juni 2010In Schweden hatten die Hochzeitsglocken geläutet. Das war wohl ansteckend. Wurde seitens der Kommentatoren während der Fernsehübertragung aus Schweden noch darüber spekuliert, ob Fürst Albert seine langjährige Freundin wohl demnächst heiraten würde, wurde jetzt tatsächlich die Verlobung bekanntgegeben. Na ja, wird ja auch Zeit. 52 Jahre alt ist er schon. He, in dem Alter war ich schon 22 Jahre lang Papa. Die Charlene, seine Zukünftige, hat sie nicht Ähnlichkeit mit Fürstin Gracia Patricia? Ich finde schon.
Verlobt hat sich auch Kalle. Herzlichen Glückwunsch! Müsst ihr etwa heiraten?
Tja, ihr Beiden, damit erscheint ihr in diesem Blog in der Kategorie “Klatsch”. Aber ich vermute, dass ihr damit fertig werdet, besonders auch deshalb, weil ihr euch in blaublütiger Gesellschaft wiederfindet.
Fussball vs. Traumhochzeit
Notiert von Hans-Georg am 19. Juni 2010Gewonnen hat keiner von uns Beiden, wir haben uns arrangiert.
Während ich im Wohnzimmer mehr als vier Stunden Traumhochzeit aus Stockholm schaute (ach ist der Schwester der Braut und Prinzessin, Prinz Carl Philip, niedlich), sah sich Bernd im Schlafzimmer das Fussballspiel Ghana:Australien an – jedenfalls einen Teil der Zeit, die ich vor dem Fernseher sass.
Ich hätte auch zu den Nachbarn gehen können um dort Hochzeit zu schauen. Aber selbst wenn man in getrennten Zimmern vor dem Fernseher rumlümmelt, hat man doch ein Gefühl von Nähe.
Ach wat war dat schön. Klatsch live. All die, die man sonst nur aus den bunten Blättern kennt, mal wiederzusehen. Die Beatrix, was ist die alt geworden. Und warum zieht sie die Stirn so krauss? Und der Albert von Monaco, der ist ja richtig fett geworden. Sieht aus wie sein Vater, mit dem Bauch – nur weniger Haar hat er. Es gab ja schon mal Gerüchte, er sei schwul. Aber nee, so wie er jetzt aussieht glaub ich das nicht. Er ist ja immer noch nicht verheiratet. Aber er war in Begleitung seiner langjährigen Freundin in Stockholm – was seitens der Hochzeitskommentatoren allgemeine Beachtung fand. Es wurde spekuliert, ob die nächste royale Hochzeit denn in Monaco stattfinden würde. Monaco ist ja gar kein Königreich. Fürst ist er der Albert, sozusagen ein B-Royal, oder so.
Und das Hochzeitspaar? Süss, wie die miteinander waren. Sowas hätte es unter den Augen von Themselizzy in London nicht gegeben. Er hat ja Ähnlichkeit mit unserem derzeitigen Verteidigungsminister. Der hat ja wenigstens blaues Blut in den Adern, ein “von und zu – auf und davon”. Prinz Daniel von Stockholm, äh von Schweden, ist ja ein Bürgerlicher. Den Titel Prinz hat er erst nach dem Jawort bekommen, also mit seinem “ja” wurde er Prinz, in dem Moment. Oder in dem Moment, in dem sie, also die Victoria, “ja” gesagt hatte.
König wird er ja nicht wenn sie Königin wird. Prinzgemahl wird er dann. Komisch, die Sommerlatte, die Siliva, die ist Königin. Bei Frauen ist das wohl anders. Die sind dann Königin, nicht Prinzessingemahlin, wenn sie den King geehelicht haben.
Mein King schaut lieber Fussball als Roben, Diademe und Fracks. Aber deshalb ist er trotzem mein King, mein Schatz. Wäre ich jetzt Schatzgemahl?
Ally McBeal unter der Haube
Notiert von Hans-Georg am 17. Juni 2010
In der gleichnamigen turbulenten Fernsehserie mit Unisextoilette, klappbaren Absätzen, Gesichts-BH und vielen andern bizarren Dingen, rannte sie den Männern hinterher um endlich den Richtigen fürs Leben zu finden. Manchmal war das geradezu tragisch-grotesk.
Nun endlich hat Ally McBeal geheiratet, wenn auch nicht als Ally McBeal sondern als Calista Flockhart, die in der Fernsehserie die quirlige – und manchmal etwas durchgeknallte – Rechtsanwältin verkörperte. Wie es heisst, waren sie schon seit 8 Jahren zusammen, Calista Flockhart und Harrison Ford. Vorgestern haben sie sich das Jawort gegeben. Ein Happyend für Ally McBeal!
Nächstes Jahr Berlin?
Notiert von Hans-Georg am 29. Mai 2010Heute Abend findet in Oslo der ESC – ehemals Grand Prix – statt. Wäre ja mal was gewesen, live dabei zu sein, wo die Veranstaltung ja fast vor der Haustür stattfindet.
Wir haben uns beide Halbfinale angesehen. Im ersten Halbfinale am Dienstag gefiel der Beitrag aus Island ausnehmend. Island hat es auch geschafft, ins Finale zu kommen. Das zweite Halbfinale war qualitativ stärker als das erste. U.a. gefiel mir Dänemark mir recht gut. Ich freue mich darauf, auch diesen Titel heute Abend wiederzuhören.
Und was ist mit Lena? Sie hat gute Chancen, es auf einen vorderen Platz zu schaffen, wenn nicht sogar auf den ersten – wird gesagt. Die Konkurrenz ist stark. Warten wir es ab, ob der Eurovision Song Contest im nächsten Jahr in Berlin stattfinden wird. Heute Nacht sind wir schlauer.
Wir werden es uns übrigens mit Maibowle gemütlich machen. Passt ja noch gerade. Wider erwarten ist in unserem Kräutergarten doch noch genügend Waldmeister gewachsen, dass wir die Bowle aus eigener Ernte herstellen können.
Von Würmern
Notiert von Hans-Georg am 7. Februar 2010Jeder hatte wohl schon mal einen Ohrwurm, einen – meist banalen – Musiktitel, den man einfach nicht wieder loswird. In der vergangenen, recht schlaflosen, Nacht hatte ich sowas wie einen Gehirn- oder Gedankenwurm. Immer wenn ich wach wurde, musste ich an an Richard Mörtel Lugner denken. Ausgerechnet an diesen schrecklichen, stinkreichen Österreicher.
Verursacht wurde dieser Wurm vermutlich durch einen Fernsehbeitrag, den ich vor wenigen Wochen gesehen hatte, vertieft durch einen Artikel über den anstehenden Opernball in Wien, den ich gestern irgendwo gelesen habe.
In dem Fernsehbeitrag sass er mit einem jungen Ding, das seine Enkelin sein könnte, in einer Badewanne und füsselte ihr zwischen den Beinen rum. Widerlich! Und er fühlt sich so toll dabei. Furchtbar!
Für den Opernball kauft er für seine Loge ja immer Damen ein, die durch Klatsch, Film und Fernsehen eine gewisse Berühmtheit erlangt haben. Im vorgen Jahr hatte er z.B. Nicollette Sheridan, bekannt aus der Serie Desperate Houswives, eingekauft. Wie man hört, soll sie sich ziemlich gelangweilt haben. Auch Paris Hilton war bei ihm schon “zu Gast”. Sie soll sich eher dafür interessiert haben, SMS zu schreiben als für das Geschehen auf dem Ball.
Na ja, diese Bilder gingen mir eben nicht aus dem Kopf. Ausgerchnet so ein Schmarrn musste es sein. Hätte nicht was Schöneres in meinem Hirn rumspuken können?
Zufälliges Bloggertreffen in Lüneburg
Notiert von Hans-Georg am 20. September 2009
Von links nach rechts: Hans-Georg, Holger, Gunnar, Sören, Bernie und Bernd (bzw, queergedacht.de, northerndelight.de, be-gay.blogspot.com)
Blaues Blut in der Nachbarschaft
Notiert von Hans-Georg am 4. August 2009Ich hab ja was übrig für blaublütige Menschen. Die einschlägigen Klatschblätter lese ich zwar nicht, aber wenn irgendwo in den “normalen” Medien ein Hinweis steht, wer wen heiratet oder es andere familiäre Nachrichten aus Kaiser- und Königshäusern gibt, dann interessiert es mich schon.
Jetzt ist eine Urenkelin des letzten Deutschen Kaisers, Kaiser Wilhelm II., Prinzessin Felicitas von Preussen gestorben. Sie wird nur wenige Kilometer von Geesthacht entfernt beigesetzt, nämlich in Aumühle. Aber keine Angst, ich werde nicht dort zum Friedhof pilgern und Blumen auf das Grab legen. So weit geht meine Liebe zu den Blaublütern dann doch nicht.
shocking
Notiert von Hans-Georg am 28. Februar 2009In Amerika regen sich einige konservative Menschen darüber auf, dass Michelle Obama zu viel nackte Haut zeigt, d.h. zu diversen Anlässen in ärmelloser Robe erscheint. Ich verstehe das nicht. Die Frau ist attraktiv und sieht gut aus und kann das ganz wunderbar tragen.
Aber wahrscheinlich muss man sich in Amiland erst mal daran gewöhnen, dass man nun eine relativ junge First Lady hat und nicht mehr ältere Damen, die aufgrund ihrer Hautalterung gewisse Körperpartien verhüllen mussten.
Amerika hat ganz gewiss andere Sorgen, als sich um den Bekleidungsstil der First Lady zu kümmern. Ich hoffe, dass sich Michelle Obama nicht beeinflussen lässt und ihrem Stil treu bleibt.
Das Neueste von der Insel
Notiert von Hans-Georg am 26. November 2003London (dpa) – Die britische Königin Elizabeth II. hat in ihrer Thronrede die Einführung von Schwulen-Partnerschaften angekündigt. Zwar werde das Wort Ehe nicht verwendet werden, doch rechtlich sollten diese Partnerschaften von Schwulen und Lesben der Ehe weitgehend gleichgestellt sein. Nach den Plänen der Labour-Regierung von Premierminister Tony Blair werden demnach Homosexuelle auf dem Standesamt eine “bürgerliche Partnerschaft” eingehen können. Sie ist mit ähnlichen Rechten und Pflichten verbunden wie eine Ehe.
Wird Charles jetzt Camillo heiraten?
Not amused
Notiert von Hans-Georg am 23. November 2003London (dpa) – Die britische Königin Elizabeth II. ist sauer. Grund: US-Präsident George W. Bush und sein Gefolge haben während des Staatsbesuchs vergangene Woche ihren englischen Rasen beschädigt. Laut “Sunday Mirror” haben Palastdiener die Queen “noch nie so wütend gesehen”. Die Hubschrauber des Präsidenten hätten riesige Abdrücke im Grün hinterlassen sowie Bäume und Sträucher beschädigt. Betroffen seien auch die königlichen Flamingos. Die Tiere, die kurzzeitig umgesiedelt worden waren, sollen seitdem schwer traumatisiert sein.
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